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Themendienst-Archiv Anlage

09. Mai 2016

Aktienanlagen: Mit Fondssparen wird das Timing zur Nebensache

Aktien und Aktienfonds können beim Vermögensaufbau eine wichtige Rolle spielen. Aber wann ist der richtigen Einstiegszeitpunkt? Fondssparpläne lösen das Problem und bieten Anlegern interessante Renditechancen.

Die Deutschen haben wieder mehr Vertrauen in den Aktienmarkt. Das belegen neueste Zahlen des Deutschen Aktieninstituts: 2015 besaßen durchschnittlich gut 9 Mio. Bundesbürger Aktien oder Aktienfonds. Gegenüber dem Vorjahr sind damit 560.000 Aktienbesitzer dazugekommen, ein sattes Plus von 6,7 Prozent. Passend dazu meldet die Deutsche Bundesbank zum Jahresende 2015 einen Anstieg der privaten Geldvermögen um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Private Haushalte hatten etwas weniger Scheu vor Risiken und engagierten sich vergleichsweise stark an den Kapitalmärkten, so die Bundesbank. Der Erfolg: Bewertungsgewinne, vor allem bei Aktien und Fonds, machten die Deutschen allein im vierten Quartal 2015 um rund 62 Mrd. Euro reicher.

Günstige Durchschnittskosten

Wer langfristig mit guten Renditechancen Vermögen aufbauen will, kommt angesichts sehr niedriger Zinsen an Aktien und Aktienfonds kaum vorbei. Damit stellt sich jedoch die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt. Ist zum Beispiel der Dax auf einem Niveau von rund 10.000 Punkten noch günstig bewertet, oder droht ein erneuter Einbruch wie zum Jahresbeginn? Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, traut den Aktienmärkten weiteres Kurspotenzial zu: Der Dax könnte seiner Einschätzung nach Ende 2016 bei rund 10.800 Punkten notieren. Allerdings sieht der Deutsche Bank-Experte auch Risiken für den weiteren Jahresverlauf – zum Beispiel könnte die schwache Entwicklung der Unternehmensgewinne weltweit das Kurspotenzial von Aktien begrenzen.

Das Beispiel zeigt: Wer sein Kapital auf einen Schlag in Aktien investiert, kann niemals sicher sein, den optimalen Zeitpunkt zu treffen. Daher ist es oft besser, regelmäßig eine kleinere Summe anzulegen. Anleger, die unabhängig von der Marktentwicklung diszipliniert kaufen, erzielen auf Dauer günstige Durchschnittskosten – und das Timing wird zur Nebensache. Fondssparpläne sind das optimale Instrument für eine solche Strategie. Anleger zahlen dabei regelmäßig Beiträge in einen oder mehrere Investmentfonds, die das Geld am Aktienmarkt - wahlweise auch in Anleihen oder andere Anlageklassen - anlegen, und haben so mehrere Vorteile.

Langfristiger Vermögensaufbau: Anleger können schon mit niedrigen Beiträgen – beispielsweise 50 Euro monatlich – in den Aktienmarkt investieren und so kontinuierlich Vermögen aufbauen. Dies empfiehlt sich für alle, die früh mit dem Sparen anfangen wollen. Auch als Geschenk für junge Leute kann ein Sparplan interessant sein.

Breite Risikostreuung: Aktienfonds investieren meist in Dutzende, manchmal sogar in Hunderte von Einzelaktien. Das sorgt für eine breite Risikostreuung: Bricht eine Aktie an der Börse ein, können andere Werte den Verlust auffangen. Wer sein Vermögen gleich über mehrere Anlageklassen streuen will, wählt einen Multi-Asset-Fonds, der zum Beispiel in Aktien, Anleihen und Rohstoffe investieren kann.

Große Auswahl: Rund 8.000 Publikumsfonds zählt der BVI in Deutschland, viele davon sind sparplanfähig. Sparer können sich so die Fonds heraussuchen, die genau zu ihrer Risikobereitschaft und Renditeerwartung passen. Faustregel: Wer früh einsteigt, kann mehr Risiko eingehen – zum Beispiel mit Aktienfonds –, weil sich Marktschwankungen erfahrungsgemäß mit der Zeit ausgleichen.

Zinseszinseffekt: Wer rechtzeitig mit dem Sparen anfängt, kann auch mit kleineren Summen eine ansehnliche Rendite erzielen. Dafür sorgt der Zinseszinseffekt: Erträge werden wieder angelegt und genau wie das ursprünglich eingesetzte Kapital verzinst. Das wirkt sich vor allem über lange Laufzeiten positiv aus.

Besondere Vorteile bieten staatlich geförderte Riester-Fondssparpläne: Hier sorgt der Staat mit Zulagen und möglichen Steuervorteilen für eine attraktive Förderrendite. Wie alle Riesterverträge bieten fondsgebundene Lösungen eine Beitragsgarantie, das ist interessant für Anleger, die weniger Risiko eingehen wollen. Denn selbst wenn es an den Börsen hoch hergeht, können Riestersparer darauf vertrauen, dass ihre Beiträge und staatlichen Zulagen bis zum Rentenbeginn vollständig erhalten bleiben.

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Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 11. März 2016 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.



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Last Update: 9.5.2016
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