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Themendienst-Archiv Baufinanzierung

13. Februar 2014

Hypothekenzinsen: 2014 nur leichter Anstieg erwartet

Bauherren und Immobilienkäufer dürften auch in diesem Jahr von günstigen Finanzierungsbedingungen profitieren, so Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung der Deutschen Bank.

Die Verzinsung von Wohnbaudarlehen mit 5- bis 10-jähriger Zinsbindung ist seit dem Tiefpunkt im Sommer 2013 leicht angestiegen: Mussten Kreditnehmer vor einem halben Jahr mit Bauzinsen von durchschnittlich 2,6 Prozent rechnen, waren es zum Jahreswechsel bereits 2,9 Prozent. Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung der Deutschen Bank, geht davon aus, dass sich dieser Aufwärtstrend in den kommenden Monaten nur langsam fortsetzt: „Erfahrungsgemäß orientieren sich die langfristigen Bauzinsen grob an der Verzinsung deutscher Staatsanleihen. Wir erwarten bis Jahresende 2014 einen mäßigen Anstieg der durchschnittlichen Renditen für 10-jährige Bundesanleihen auf maximal 2,25 Prozent zum Jahresende. Das Potenzial für weiter steigende Bauzinsen dürfte damit begrenzt sein.“

Zinsniveau knapp über 3 Prozent möglich

Die Deutsche Bank Expertin prognostiziert, dass sich die Bauzinsen in Deutschland Ende 2014 nur leicht über der 3-Prozent-Marke bewegen dürften. Dies wäre im historischen Vergleich weiterhin sehr günstig. Unter Umständen könnte das Zinsniveau in den nächsten Monaten sogar wieder sinken – nämlich dann, wenn die Europäische Zentralbank sich für unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen wie Anleihenkäufe entscheidet. In diesem Fall könnten die Renditen von Staatsanleihen erneut fallen und die Bauzinsen mitziehen.

Trotz des niedrigen Zinsniveaus in Deutschland stieg das Volumen der ausgereichten Hypothekendarlehen 2013 nur um 2,0 Prozent. Seit 2009 beträgt die Steigerungsrate lediglich 6,0 Prozent. Da die Inflation im gleichen Zeitraum rund 8,0 Prozent erreichte, ist das Kreditvolumen real sogar zurückgegangen. „Diese Daten zeigen, dass die Kreditvergabe am Wohnungsmarkt sehr zurückhaltend verläuft“, sagt Eva Grunwald. „Auch aus diesem Grund kann von einer Immobilienblase in Deutschland weiterhin keine Rede sein.“


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